Nach einer langen Winterpause aber fleissigem trainieren, reisten die Damen des UHCevi Gossau ins nahe gelegene Dübendorf. Mit einer kleinen Portion Respekt wurde auf das kommende Spiel gegen UH Appenzell geblickt. Ein schwieriger Gegner. Das heutige Ziel: Weiterhin auf dem Platz 1 der Meisterschaft zu bleiben.
Spiel 1: Gossau – UH Appenzell 1:5 (0:4, 1:1)
Im ersten Spiel des Tages trafen die Damen auf den UH Appenzell. Der Start verlief harzig, Gossau hatte Mühe, ins Spiel zu kommen. Appenzell nutzte diese Unsicherheiten aus und erspielte sich früh Vorteile.
Defensiv stand Gossau unter Druck, offensiv fehlten die nötigen Abschlüsse und Chancen. In der 17. Minute musste Meier nach einem Stockschlag für zwei Minuten auf die Strafbank. Die Gossauerinnen kämpfen jedoch sehr gut. Kurz vor Ablauf der Strafe erzielte Appenzell dann noch erneut ein Tor.
Mit neuen Vorsätzen und taktischen Zielen kämpfe Gossau nach der Pause weiter. In der 31 Minute sorgte Guillod mit dem Ehrentreffer zum 1:5 für einen kurzen Lichtblick. Insgesamt blieb Appenzell weiterhin in Führung.
Spiel 2: Gossau – Red Devils March-Höfe 5:3 (2:2, 3:1)
Im zweiten Spiel warteten die Red Devils March-Höfe – ein Gegner, der Gossau bestens bekannt ist. Ziel der Damen; Schon von Beginn an bereit sein, Chancen nutzen und zu kämpfen. Die Zweikämpfe wurden konsequenter geführt, man stand näher in der Defensive und auch offensiv trat Gossau entschlossener auf.
Meier eröffnete mit dem frühen 1:0. Die Red Devils reagierten jedoch prompt und drehten das Spiel zwischenzeitlich. Kurz vor der Pause sorgte Guillod mit dem Treffer zum 2:2 für den verdienten Ausgleich und einen wichtigen mentalen Push.
Nach dem Seitenwechsel übernahm Gossau mehr und mehr die Kontrolle. Erneut schoss Meier, das Team mit dem 3:2 in Führung. Riner erhöhte wenig später auf 4:2 und schaffte damit einen wichtigen Vorsprung. March-Höfe riskierte in der Schlussphase alles und nahmen die Torhüterin heraus. Guillod nutzte dies eiskalt aus und traf ins leere Tor zum 5:3-Endstand – ein verdienter Schlusspunkt einer geschlossenen Teamleistung.