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Entscheidungsspiel am Ostersamstag um Finaleinzug

Playoff
Für einmal jubeln die Gäste in der AL arena!

...und das, obwohl man nach einem frühen Rückstand eindrücklich ins Spiel zurückgefunden hat. Damit kommt es am Ostersamstag zum alles entscheidenden dritten Spiel um den Finaleinzug.

Der Start in die Partie verlief alles andere als nach Wunsch. Die Gäste erwischten Gossau kalt und nutzten defensive Unsicherheiten konsequent aus. So lag man schnell mit 1:4 im Hintertreffen. Bis zur ersten Pause konnte immerhin noch auf 2:4 verkürzt werden, doch klar war: Es braucht eine deutliche Leistungssteigerung. 

Und diese kam. Im Mitteldrittel zeigte Gossau ein ganz anderes Gesicht. Mit mehr Tempo, besserem Zusammenspiel und deutlich höherer Präsenz vor dem Tor kämpfte man sich zurück ins Spiel. Der verdiente Lohn: der Ausgleich zum 6:6. Die Partie war wieder völlig offen und das Momentum lag klar auf Seiten der Gastgeber. Doch genau in dieser Phase verpasste es Gossau, das Spiel zu drehen. Mehrere hochkarätige Chancen blieben ungenutzt, darunter auch verschossene Penaltys. Auch im Powerplay zeigte man zwar phasenweise gute Ansätze, die 50%-Quote war in einem solchen Schlüsselspiel aber letztlich zu wenig, um den Unterschied zu machen. 

Im Schlussabschnitt kippte das Spiel dann wieder zugunsten der Gäste, die ihre Chancen effizienter nutzten und sich entscheidend absetzen konnten. Das Schlussresultat von 10:13 fällt dabei etwas zu deutlich aus, spiegelt aber die fehlende Konsequenz in den entscheidenden Momenten wider. 

Trotz der Niederlage bleibt keine Zeit für lange Analyse. Am Ostersamstag steht das alles entscheidende dritte Spiel an um den Finaleinzug. Klar ist: Die Leistung aus dem Mitteldrittel macht Mut, die Chancenverwertung wird jedoch der Schlüssel sein. Gossau hat es weiterhin in der eigenen Hand. Jetzt gilt es, die richtigen Lehren zu ziehen und dann in Basel die Antwort auf dem Feld zu geben.

...und wo ist Nuglars Goali Binggeli bei der ersten Ballberührung von Aaron Abbühls Penalty?
Hürlimanns Airhook-Goal aberkannt - Schaufel auf Kniehöhe ist hier die Frage.
Video-Datei
Matchtelegramm
UHCevi Gossau - UHC Nuglar United 10:13 (2:4, 4:2, 4:7)
AL arena, Gossau ZH. - 0 Zuschauer. - SR Marco Gyhr.
Tore: 3. Nuglar 0:1, 7. Nuglar 0:2, 7. J. Abbühl (d'Hooghe) 1:2, 11. Nuglar 1:3 (PP), 12. Nuglar 1:4, 18. d'Hooghe (J. Abbühl) 2:4 (PP);
25. Ehrensperger (J. Abbühl) 3:4 (PP), 26. Nuglar 3:5 (PP), 31. Schmid (J. Abbühl) 4:5, 31. Gut (Ehrensperger) 5:5, 32. Nuglar 5:6, 33. Walther (Herrmann) 6:6;
45. Nuglar 6:7, 47. d'Hooghe (J. Abbühl) 7:7, 48. Nuglar 7:8 (PP, EN), 50. Nuglar 7:9, 53. Nuglar 7:10, 54. Nuglar 7:11, 55. Nuglar 7:12 (PP), 57. Ehrensperger (J. Abbühl) 8:12 (4:3), 58. Herrmann (Gal) 9:12, 59. J. Abbühl (d'Hooghe) 10:12, 59. Nuglar 10:13.
Strafen: UHCevi Gossau 4-mal 2 Minuten (2x Walter, Walther, Ehrensperger),  Nuglar 5-mal 2 Minuten.
UHCevi Gossau: DIener; d'Hooghe, Schmid, J. Abbühl; Herrmann, Walter, Ehrensperger; Hürlimann, Walther, Wyler; A. Abbühl, Gal, Gut; Huber, Ursprung.
Bemerkungen: UHCevi Gossau ohne Wälchli (ohne Einsatz) Comeback von Aaron Abbühl. 24. Wyler verschiesst Penalty, 44. A. Abbühl verschiesst Penalty, 54. Timeout Gossau, 58. Timeout Nuglar, Powerplay-Effizienz: Gossau 40%, Nuglar 100%, Bestplayer Patrick Diener (Gossau) und Alferd Kurtesi (Nuglar).